Jüdischer Friedhof Nickenich

Nickenich

Inhalte teilen:

Jüdischer Friedhof Nickenich

Am Anfang des 19-te Jahrhunderts, bestatteten die Juden, die in die Gemeinden Kruft und Nickenich wohnten, ihren Toten auf einen Waldlichtung bei Nickenich. Später gegen Mitte der 19-te Jh. wurde dort einen Friedhof angelegt. Er diente dem Juden aus Nickenich und Kruft als Begräbnisstätte. Damals war die Jüdische Gemeinde sehr klein. Im Jahre 1858 lebten 49 Personen Jüdischer Herkunft in Nickenich, und Kruft. Im Jahre 1866 schließen sich die Gemeinden Nickenich, Kruft und Miesenheim zusammen und gehörten zum Synagogen-Bezirk Andernach. Nebst Friedhof hatten die Juden auch eine Synagoge und eine Jüdischer Schule. Heute ist der Friedhof ein geschütztes Kulturdenkmal.
Der Friedhof befindet sich nördlich der Bundesautobahn A 61 am Rande eines Waldgebiets außerhalb von Nickenich. Hoch oberhalb der Straße nach Mendig. Ohne gute Ortskenntnisse schwer zu finden. Der Friedhof liegt noch auf Nickenicher Gemarkung, aber an der Grenze zur Gemarkung Kruft. Heute sind noch 61 Grabsteinen (Mazewot) vorhanden.
Im Landkreis Mayen-Koblenz gibt`s noch folgendem jüdischen Friedhofe: Andernach, Bassenheim, Bendorf, Brodenbach, Gondorf, Mayen, Mertloch, Miesenheim, Mülheim, Niedermendig, Ochtendung, Rhens, Sayn, Thür, Vallendar, Weißenthurm, Weitersburg und Wierschem.

Ort

Nickenich


Kontakt

Jüdischer Friedhof Nickenich
*****

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren